On the road again…

Als erstes Automobil der Welt wurde 1839 der „Elektrokarren“ von Robert Anderson vorgestellt. Erst ein Vierteljahrhundert später folgte die fossile Konkurrenz.

Bis ins beginnende 20. Jahrhundert war es üblich Benzin in der Apotheke zu kaufen. Danach sorgten Drogerien, Fahrradgeschäfte und Kolonialwarenhändler für den Vertrieb des schwarzen Goldes. Erst 1922 wart die erste Tankstelle in Deutschland eröffnet.

Mit der ersten Verbreitung der Automobile um 1900 setzte umgehend eine behördliche Reglementierungsbegeisterung ein. Neben dem angeordneten Linksverkehr erfuhr die aufkeimende Motorisierung in Österreich durch Geschwindigkeitsbeschränkungen von innerstädischen 15 km/h und 45 km/h im Umland einen ersten Dämpfer. In Abwesenheit von Messgeräten sorgte die Kontrolle der Beschränkungen durch eigene dienstliche Wahrnehmung für zusätzliche Brisanz.

Als motorisierte Ikone galt dem Komponisten der Roadmovie-Hymne Born to be wild kein Motorrad sondern sein AMC Gremlin. Diesem vertrauten auch der Comicbuch-Verkäufer und Hans Maulwurf in der Serie The Simpsons.

Eine intakte Psyche verlangt der australische Eyre Highway seinen Befahrern ab. Neben der vorwiegend kargen Ebene kommt ein Teilstück von 146 Kilometern komplett ohne Kurve aus und markiert damit einen Weltrekord.


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